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Über mich
Kurz, ehrlich, direkt – wer ich bin und was mir wichtig ist.
Autistischer Anwendungsentwickler, Naturfotograf und Podcaster über Autismus — ich baue Systeme, die funktionieren, und rede ehrlich darüber, wie es ist, in einer Welt zu leben, die nicht für mein Gehirn gebaut wurde.
Als kleines Kind hab ich Hörspiele gehört in denen Einstein Erfindungen erklärt – während andere Kinder Märchen gehört haben. Wie funktioniert der Heißluftballon? Wie entstand das Auto? Einstein, Hawking, schwarze Löcher, Quantenphysik – das war meine Welt, lange bevor ich wusste was Autismus ist.
Ich bin Cedric – autistisch, wissbegierig und detailorientiert. Ich nehme viele Dinge intensiver wahr als andere: Geräusche, Reize, Stimmungen, Situationen. Das kann hilfreich sein – aber oft ist es auch anstrengend, weil mein Kopf selten wirklich „aus" ist.
Was mich antreibt: In manchen Bereichen bin ich ausgesprochen perfektionistisch – vor allem dann wenn mich etwas wirklich interessiert. Da will ich nicht nur das Ergebnis, ich will verstehen warum es so funktioniert wie es funktioniert. In anderen Bereichen bin ich pragmatischer. Der Unterschied liegt fast immer an der intrinsischen Motivation.
Ich bin ehrlich und direkt – nicht aus Härte, sondern weil Klarheit für mich leichter ist. Masking kostet Energie. Umso wichtiger sind für mich Ruhe, Struktur und eine Umgebung in der ich nicht ständig „funktionieren" muss.
Wissenschaft und Technik haben mich von klein auf fasziniert – aber ich war nie nur der Technik-Typ. Ich bin mit Islandpferden aufgewachsen, hab als Kind Stunden vor Gehegen gestanden und Tiere beobachtet, hab Museen geliebt – von Naturkundemuseen bis Stadtgeschichte, egal welche Art. Meine liebste Freizeitbeschäftigung in den Ferien war: mindestens ein Museum. Nicht weil meine Eltern das wollten – sondern weil ich es wollte.
Nach der Schule hab ich eine labortechnische Ausbildung gemacht – Milchwirtschaftlicher Laborant. Wissenschaft in der Praxis, strukturiertes Arbeiten, präzises Beobachten. Dabei hab ich auch SAP kennengelernt – nicht als Entwickler, sondern als Anwender der Fehler analysiert und Probleme im laufenden Betrieb gelöst hat. Ich hab schnell gemerkt: das Konzipieren, das Durchdenken, das Lösen – das ist was mich wirklich antreibt. Täglich dasselbe Protokoll war auf Dauer zu wenig.
Parallel hatte ich mich schon länger selbst mit Webentwicklung beschäftigt – HTML, CSS, JavaScript, Java – alles aus eigenem Antrieb. Also hab ich den nächsten Schritt gemacht: Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung. Monitoring, Infrastruktur, eigene Projekte die aus echten Problemen entstanden sind.
Mein Schwerpunkt liegt in Monitoring, Automatisierung und Fullstack-Entwicklung. Troubleshooting gibt mir Fokus – wie ein Puzzle, bei dem man Zusammenhänge erkennt, Ursachen isoliert und nachhaltig löst. Nicht schnell flicken, sondern wirklich verstehen.
Jahre lang Oboe in mehreren Orchestern, autodidaktisch Klavier, Chor und Auftritte. Musicals faszinieren mich – besonders Technik, Licht und Ton.
Mit Pferden aufgewachsen – mit etwa 2 bis 3 Jahren das erste Mal selbst auf einem Shetty. Tiere faszinieren mich bis heute: ich fotografiere Wildlife und verbringe gern Zeit draußen.
Museen waren schon als Kind meine liebste Freizeitbeschäftigung – von Naturkunde über Stadtgeschichte bis Kulturmuseen. Manchmal hab ich einen ganzen Tag nur dort verbracht.
Mit meinem Podcast und mit Accessly versuche ich ein kleines Stück zu mehr Verständnis beizutragen – aus eigener Erfahrung, nicht aus der Theorie.
Kein Lexikon. Keine lauten Takes. Sondern Erfahrung: Masking, Overload, Kommunikation – und was im Alltag wirklich hilft.
Der Podcast läuft seit ca. zwei Jahren (Stand Ende 2025). Ich mache ihn für Menschen, die Autismus besser verstehen wollen — und für die, die Ähnliches erleben und merken sollen: Du bist nicht allein.
Aktuell organisiere ich alles neu (auch Richtung YouTube / Twitch). Ziel: jeden zweiten Freitag eine Folge — realistisch, ohne mich zu überfordern.
Kurz auswählen, ruhig stöbern.
Draußen sein hilft mir, zu entschleunigen. Ich beobachte, warte und halte Momente fest – ohne sie zu inszenieren.
Fotografie ist für mich weniger „Content" – und mehr ein Weg, Ruhe zu finden. Draußen kann ich Reize besser sortieren und meinen Fokus bewusst auf das richten, was gerade da ist.
Tiere fotografiere ich in ihrem Lebensraum. Zoos lehne ich grundsätzlich ab – Tiere gehören nicht hinter Glas oder Gitter, sondern in echte, lebendige Umgebungen.
Ich mag Motive, die nicht geplant sind: ein Blick, eine Bewegung, ein Moment Wind. Oft entsteht dabei weniger „das perfekte Bild", sondern eher ein Gefühl von Weite und Entlastung.
Genau das ist für mich der Punkt: respektvoll hinschauen, ohne den Moment zu stören.
Später entsteht hier eine eigene Fotoseite mit Galerie – ruhig, ohne Druck, ohne Feed-Logik.
Ich streame nicht, weil ich der nächste große Streamer sein will. Ich mache es, weil es Spaß macht – und weil die Gespräche, die dabei entstehen, meistens überraschend gut sind.
jeden zweiten Samstag · ~19:30 Uhr · abwechselnd mit dem PodcastKein Hardcore-Gaming, kein Content-Optimiertes Zeugs. Ich spiele Sachen, die mir gefallen – meistens schön designte Spiele, gerne mit niedlichen Elementen aber trotzdem mit Kämpfen. Genshin Impact und Kena: Bridge of Spirits sind gerade meine Favoriten. Nebenbei entstehen Gespräche über Autismus, Technik oder was gerade so passiert.
YouTube ist noch im Aufbau – der Kanal existiert, der Plan nimmt Form an. Turniere mit Islandpferden, vielleicht der eine oder andere Reisevlog, Stream-Highlights und Gaming. Nichts ist in Stein gemeißelt – und genau das macht es spannend.
Du hast Ideen, was auf dem Kanal entstehen soll? Schreib mir gerne – ich bin offen für Vorschläge.
Zum YouTube-KanalFreitag Podcast, übernächsten Samstag Stream – das ist der Plan. Klappt nicht immer, aber die Idee ist gut.
Entwicklung, Monitoring und Infrastruktur. Kein Buzzword-Bingo – sondern was ich tatsächlich kann und warum.
„Troubleshooting ist für mich wie ein Puzzle: Zusammenhänge erkennen, Ursachen isolieren, nachhaltig lösen – nicht einfach schnell flicken."
Aufbau und Betrieb von Monitoring-Umgebungen für Systeme, Datenbanken und Applikationen. Entwicklung von Skripten, Plugins und Komponenten, die Infrastruktur beobachtbar machen.
Web- und App-Projekte mit React, TypeScript und Python. Vollständige Anwendungen inkl. Frontend, Backend, Authentifizierung und Rollenmodellen.
Mehrmonatige Mitarbeit im Netzwerk- und Storage-Umfeld: NetApp Cluster und MetroCluster, ONTAP, StorageGRID (S3). Firewall-Regelwerke, Routing-Architektur.
Eigenentwicklung eines Monitoring-Systems für hybride Cloud-Anwendungen – sowohl On-Premises als auch in der Cloud. Kern ist ein selbst entwickelter Orchestrator, der über einen Satelliten-Agenten-Mix Metriken, Zustände und Ereignisse aus verteilten Umgebungen einsammelt, normalisiert und auswertbar macht.
Der erste Prototyp läuft auf einer Azure-Umgebung. Meine Rolle umfasst Architektur, Konzeption und Implementierung des gesamten Systems – von der Kommunikationsschicht zwischen Orchestrator und Agenten bis zur Auswertungslogik.
Unterstützung bei der Ablösung eines alten NetApp MetroClusters: Einbau der neuen Hardware an einem Standort, Inbetriebnahme und Tests des neu eingebauten Systems. Vorbereitung und Durchführung des eigentlichen Hardware-Changes – dem koordinierten Austausch von alter gegen neue Hardware an beiden Standorten gleichzeitig.
Dieses Projekt hat mir gezeigt, wie komplex Migrations-Szenarien in produktiven RZ-Umgebungen sind – mit echten Abhängigkeiten, echten Risiken und echtem Zeitdruck.
Anwendung mit Fokus auf Inklusion: Menschen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen bei der Alltags- und Ausflugsplanung unterstützen – wo unsichtbare Barrieren bestehen.
Meine Rolle: technische Konzeption und Architektur. Details noch nicht veröffentlicht.
Steuerbarer Futterautomat mit Aufzeichnung und Auswertung des Fressverhaltens – Zeitmuster als Rückschluss auf Wohlbefinden und mögliche Risiken.
Webbasierte Quiz-Anwendung mit Mehrspieler-Funktion und Wettkampf-Logik als Teamprojekt.
Fokus: stabile Systeme, saubere Konzepte und nachvollziehbare Entscheidungen – nicht nur „irgendwie bauen".
Accessly macht unsichtbare Barrieren sichtbar – für Menschen mit Behinderungen, chronischen Erkrankungen oder anderen Einschränkungen, die im Alltag oft einfach nicht gesehen werden.
Angefangen hat alles als Schulprojekt – 7 Wochen, eine Aufgabe: Wähle zwei UN-Nachhaltigkeitsziele und find ein echtes Problem. Wir haben uns für Ziel 3 und 10 entschieden und schnell gemerkt: Es gibt Apps für einzelne Beeinträchtigungen, aber nichts das wirklich eine größere Community anspricht oder zusammenbringt.
Daraus ist mehr geworden als ein Schulprojekt. Die Idee: Eine App die nicht nur informiert, sondern verbindet – und deren Richtung gemeinsam mit der Community geformt wird. Events, Workshops, echte Mitgestaltung. Inklusion nicht als Feature, sondern als Haltung.
„Go free with Accessly" – der Gedanke dahinter war immer: Menschen helfen, nicht Profit maximieren.
Accessly hilft bei der Planung von Alltag und Ausflügen – mit echten Informationen über Barrieren, die sonst nirgends auftauchen. Ist der Eingang stufenlos? Gibt es ruhige Bereiche? Was sagt jemand, der wirklich dort war?
Langfristig soll die App mit ihrer Community wachsen – gemeinsam gestaltet, nicht von oben vorgegeben.
Wenn du Fragen hast, Feedback dalassen willst oder einfach etwas anstoßen möchtest: schreib mir. Ohne Druck – klar und respektvoll.
Ich antworte nicht immer sofort – aber ich lese alles und melde mich, sobald es passt.